In diesem Blogbeitrag möchten wir euch unsere Arbeit als Baby-, Kinder,- und Familienfotograf vorstellen.

Baby- und Kinderfotografie

 

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Warum Babyfotografie?

Baby-, Kinder-, oder Familienfotografie ist unsere Leidenschaft. Wie so oft im Leben war dies aber nicht von Anfang an geplant, sondern entwickelte sich erst im Laufe der Zeit. Während unseres Designstudiums an der University of Applied Sciences in Wiesbaden war einer der Schwerpunkte Fotografie. Neben der technischen Funktionsweise von Kameras war natürlich auch der gestalterische Aspekt des Fotografierens ein wichtiger Teil unserer Ausbildung. Schnell entwickelte sich das Einfangen und Belichten von echten Momenten auch abseits unseres Studiums zu mehr als nur einem Hobby und erste Auftragsarbeiten für befreundete Musikbands oder Buchungen für private Portraitaufnahmen folgten. Als dann 2013 unser erstes Kind zur Welt kam, konnten wir unsere fotografische Neugier in vollen Zügen ausleben und weiterentwickeln. Die ersten Babyshootings für Freunde und Bekannte folgten, und aus Weiterempfehlungen folgten weitere Aufträge für Kinder-, oder Familienfotografie.

Dabei lautet bis heute unser Konzept bei allen Fototerminen: echte Momente, statt gestellte Situationen. Natürlich lässt es sich nicht verhindern, dass man das Kind/die Kinder zu bestimmten Aktionen dirigiert oder sie bittet mal kurz dies oder das zu tun. Wir versuchen dies jedoch stets (in Zusammenarbeit mit den Eltern) in einem spielerischen Rahmen zu halten um gestellte Situationen im Sinne von „stell dich mal hier vor die schönen Blumen und lach mal“ zu vermeiden. Oftmals sind es gerade die Momente, in denen sich das Kind unbeobachtet fühlt, welche auf den späteren Fotos die echten Gefühle transportieren.

Beispielhafte Arbeiten aus unserer Arbeit als Kinderfotograf

Was muss man alles beachten als Babyfotograf?

Das Kind nie unter Druck setzen

Auch wenn es für die meisten der Erwachsenen selbstverständlich sein sollte, möchten wir an dieser Stelle betonen, dass es sowohl für das Kind selbst, als auch für das spätere Foto kontraproduktiv ist, wenn man sein Kind zu bestimmen Posen drängt oder zu viel Überzeugungsarbeit leisten muss. Bei schlechter Laune spricht natürlich nichts gegen eine kleine Motivation, jedoch sollte diese nicht ausufern.

Die richtigte Position zum Licht einhalten, während des fotografierens

Die wenigsten Kinder posieren ruhig vor der Kamera oder sitzen auch nur für kurze Zeit am gleichen Platz. Da viele Fotoshootings (gerade in der Winterzeit) in der Wohnung oder im Haus stattfinden, kann es beim Fotografieren des Kindes schnell passieren, dass es sich von der Hauptlichtquelle abwendet und es praktisch unmöglich wird, ein gut belichtetes Fotos einzufangen. Hier empfiehlt es sich das Kind/die Kinder an einem Platz zu positionieren, der optimalerweise von zwei verschiedenen Lichtquellen beleuchtet wird, wie z.B. ein Fenster und eine gegenüberliegende Balkontür o.ä. Ist dies nicht möglich, kann man als Fotograf auch mit einem Studoblitz arbeiten, der die schattige Seite des Raums beleuchtet. So minimiert man die Gefahr eines schlecht belichteten Bilder und lässt dem Kind den Spielraum, sich relativ frei im Raum bewegen zu können.

Die Zeit des Fotoshootings begrenzen

Unsere eigenen Erfahrungswerte haben uns im Laufe der Zeit gezeigt, dass das Fotografieren eines Babys oder eines Kindes nicht länger als maximal 1,5 Stunden dauern sollte. Gerade bei Kleinkindern ist die Aufmerksamkeitsspanne relativ schnell erschöpft und das Interesse an der Kamera und der Wille fotografiert zu werden sinkt minütlich. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Fotoshooting: Kind schaut über die Tischkante mit Schnuller

Babyfotografie nur in Nackenheim?

Nein, natürlich nicht – mit unserer Fotoausrüstung kommen wir zu euch nach Hause oder dorthin, wo Ihr das Kinder,- oder Familienshooting gerne stattfinden lassen möchtet. Die gewohnte Umgebung erleichtert es gerade Kleinkindern, sich besser auf das Fotoshooting einzulassen und freier zu agieren, als in einem für sie fremden Fotostudio. Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Da wir kein mobiles Fotostudio mitbringen müssen, sondern nur Kamera und Licht, sind wir relativ ungebunden bzgl. der Wahl der Location.

Portraitshooting Kleinkind in Nackenheim

Tipps für gute Kinderfotos auch ohne den Babyfotograf

Eine gute Lichtquelle finden

Als gute Lichtquelle bezeichnen wir die Art von Licht, die das Gesicht gleichmäßig ausleuchtet und keine harten Schatten entstehen lässt. Prinzipiell bietet eine geschlossene Wolkendecke diese Art von Licht wesentlich besser, als direktes, hartes Sonnenlicht. In der Wohnung sollte man sich zum Fotografieren in die Nähe eines großen Fensters positionieren. Künstliches Lampenlicht erzeugt in der Regel nur mäßige Ergebnisse.

Nah an das Kind herangehen

Versuche den Bildausschnitt so gut wie möglich mit Deinem Kind/Deinen Kindern auszufüllen. Auf diesem Weg wirkt das spätere Foto wesentlich emotionaler, als eine Aufnahme aus zwei oder mehr Meter Entfernung. Auch Details wie z.B. der mit Schokolade verschmierte Mund oder die Farbe der Augen kommen so viel besser zum Ausdruck.

Ungestellte Momente fotografieren

„Stell dich mal vor die Blumen hier und lach mal“ – so oder so ähnlich werden die meisten schon einmal ihr Kind fotografiert haben und sich später gewundert haben, weshalb das Foto kein Meisterwerk geworden ist. Schönere Fotos entstehen in der Regel dann, wenn Dein Kind nicht mitbekommt, dass es gerade fotografiert wird, oder aber in einer spielerischen Situation so abgelenkt ist, dass die Fotokamera nicht beachtet wird.

Verschiedene Perspektiven ausprobieren

Wie so oft im Leben werden Situationen interessanter, wenn man die Perspektive wechselt. Dies gilt vor allem für das Fotografieren von Babies und Kindern, da sie die Welt allein schon wegen ihrer Größe aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen, als Erwachsene. Geh in die Knie, leg Dich auf den Boden, krabbel unter das Bett usw. und fotografiere Dein Kind hautnah aus der Perspektive, wie es seine Welt erlebt.

 

Unser Tipp: Damit die Fotos auch tatsächlich von späteren Generationen betrachtet werden können, macht euch die Arbeit und lasst die Fotos auf echtem Fotopapier, Leinwand oder ähnlichem entwickeln. Ansonsten laufen die Fotos Gefahr in einer Ecke der Cloud oder auf einer defekten Festplatte in Vergessenheit zu geraten.

Neugierig auf Babyfotografie von merklich(t) geworden? Dann kontaktiere uns einfach und wir kommen auch zu euch oder der Location eurer Wahl für Fotos eures Baby, eurer Kinder oder der ganzen Familie.

Wir kommen zu Ihnen nach Hause: Baby und Kinderfotografie